Zyklus-Hormone als Grafik:
Der Verlauf hinter den vier Phasen
Der weibliche Zyklus ist keine gerade Linie.
FSH, LH, Östrogen und Progesteron verändern sich im Laufe des Monats. Ihre Kurven steigen an, erreichen markante Punkte und sinken wieder ab. Genau daraus entstehen die vier Zyklusphasen.
Die Grafik zeigt den typischen Verlauf eines beispielhaften Zyklus. Sie ist eine Orientierung, kein persönlicher Laborbefund.
Der Hormonverlauf im weiblichen Zyklus

Leseprobe
Bildunterschrift:
Schematische Darstellung eines beispielhaften weiblichen Zyklus. Länge und konkrete Ausprägung können individuell variieren.
Was zeigt die Zyklus-Hormone-Grafik?
Die vier Kurven stehen für unterschiedliche Aufgaben im Zyklus:
FSH: Der Startimpuls
FSH steht für follikelstimulierendes Hormon.
Zu Beginn des Zyklus unterstützt FSH die Entwicklung der Follikel in den Eierstöcken. Einer dieser Follikel kann weiter heranreifen.
Östrogen: Der Aufbau
Östrogen steigt vor allem in der Follikelphase an.
Es spielt eine zentrale Rolle beim Aufbau der Gebärmutterschleimhaut und steht mit der Reifung der Eizelle in Verbindung. Vor dem Eisprung zeigt die Kurve typischerweise einen deutlichen Anstieg.
LH: Der markante Peak
LH steht für luteinisierendes Hormon.
Der starke LH-Anstieg ist der auffälligste Punkt in der Grafik. Er steht mit der Auslösung des Eisprungs in Verbindung.
Progesteron: Die zweite Zyklushälfte
Nach dem Eisprung gewinnt Progesteron an Bedeutung.
Es wird überwiegend vom Gelbkörper gebildet und unterstützt die Vorbereitung der Gebärmutterschleimhaut. Bleibt eine Schwangerschaft aus, sinkt der Spiegel im weiteren Verlauf wieder ab.
Die vier Phasen in der Grafik
Menstruation
Der erste Tag der Blutung markiert den Beginn eines neuen Zyklus. Östrogen und Progesteron liegen zunächst auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau.
Follikelphase
FSH unterstützt die Entwicklung der Follikel. Gleichzeitig steigt der Östrogenspiegel an.
Ovulation
Ein deutlicher LH-Anstieg steht mit dem Eisprung in Verbindung. Der genaue Zeitpunkt kann variieren.
Lutealphase
Nach dem Eisprung steigt Progesteron an. Bleibt eine Schwangerschaft aus, fallen Östrogen und Progesteron im weiteren Verlauf wieder ab. Die nächste Menstruation beginnt.
Warum eine Grafik mehr zeigt als ein Kalender
Ein Kalender zählt Tage.
Eine Hormonkurve zeigt Dynamik.
Der bekannte 28-Tage-Zyklus ist eine Orientierung. Der Eisprung findet nicht automatisch bei jeder Frau an Tag 14 statt. Auch die Länge des Zyklus kann variieren.
Die Grafik erklärt deshalb kein starres Protokoll. Sie zeigt das Grundmuster hinter dem weiblichen Zyklus.
Hormone im Zyklusverlauf einfach erklärt
Der Ablauf lässt sich auf vier Bewegungen reduzieren:
FSH eröffnet die Entwicklung der Follikel.
Östrogen steigt während der Follikelphase an.
LH zeigt rund um den Eisprung einen markanten Peak.
Progesteron gewinnt nach dem Eisprung an Bedeutung.
Vier Hormone. Vier Phasen. Ein biologischer Rhythmus.
Häufige Fragen zur Zyklus-Hormone-Grafik
Welches Hormon steigt vor dem Eisprung an?
Vor dem Eisprung steigt der Östrogenspiegel deutlich an. Ein anschließender LH-Anstieg steht mit der Auslösung des Eisprungs in Verbindung.
Welches Hormon ist nach dem Eisprung besonders relevant?
Nach dem Eisprung gewinnt Progesteron an Bedeutung.
Findet der Eisprung immer am 14. Zyklustag statt?
Nein. Tag 14 ist eine verbreitete Orientierung für einen idealtypischen 28-Tage-Zyklus. Der tatsächliche Zeitpunkt kann variieren.
Ist die Grafik für jede Frau exakt gleich?
Nein. Die Grafik zeigt ein schematisches Grundmuster. Zykluslänge, Zeitpunkt des Eisprungs und konkrete Hormonwerte können individuell variieren.
Feminine Timing: Biologie wird lesbar
Feminine Timing übersetzt Zykluswissen in den Alltag: Energie, Ernährung, Bewegung, Schlaf, Haut, Stimmung und Selbstführung.
Die Grafik zeigt den biologischen Rhythmus.
Das Buch zeigt, was daraus im echten Leben werden kann.
Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information. Die Grafik zeigt einen schematischen Verlauf und ersetzt keine medizinische Diagnostik.
